Schielen und Augenbewegung
Schielen, Schwachsichtigkeit, Augenmuskellähmungen und Augenzittern.
- SchielenSchielen (Strabismus) bedeutet, dass die Augen nicht in dieselbe Richtung blicken. Bei Kindern droht ohne frühe Behandlung eine bleibende Sehschwäche des schielenden Auges; bei Erwachsenen äußert sich neues Schielen meist durch Doppelbilder und muss sofort abgeklärt werden.
- SchwachsichtigkeitSchwachsichtigkeit (Amblyopie) ist eine Sehschwäche, meist eines Auges, die in den ersten Lebensjahren entsteht, weil das Gehirn das Bild dieses Auges nicht richtig verarbeiten lernt. Sie betrifft etwa 1 bis 5 von 100 Kindern, verursacht oft keine Beschwerden und lässt sich am besten im Kindergartenalter mit Brille, Pflaster oder Augentropfen behandeln.
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- Weitsichtigkeit Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist eine meist angeborene Fehlsichtigkeit, bei der das Auge zu kurz ist und vor allem das Nahsehen anstrengt oder unscharf wird. Junge Menschen gleichen sie oft unbemerkt aus und haben dann müde Augen und Kopfschmerzen; bei Kindern kann eine stärkere Weitsichtigkeit Schielen und Schwachsichtigkeit begünstigen.