Bepanthen® bildet einen sterilen, konservierungsmittelfreien, viskoelastischen, klaren Schutzfilm für die Hornhaut“ und enthalten 0,15 % Natriumhyaluronat sowie 2 % Dexpanthenol (Provitamin B5). Hyaluronsäure sorgt für eine lang haftende Befeuchtung, während Dexpanthenol zusätzlich wasserbindend wirkt und die Regeneration der Augenoberfläche unterstützt. Damit richten sich die Tropfen an Patient:innen mit trockenen, gereizten, geröteten oder brennenden Augen, häufig ausgelöst durch Umweltfaktoren, Bildschirmarbeit oder Kontaktlinsen.
Bepanthen® Augentropfen werden bei Bedarf mehrmals täglich angewendet, je nach Beschwerdebild. Durch die leicht erhöhte Viskosität im Vergleich zu ganz dünnflüssigen Standardtropfen empfinden viele Patient:innen die Benetzung als „satter“, ohne dass das Sehen nennenswert beeinträchtigt wird. Die Einzeldosisbehälter bzw. Mehrdosenbehälter ohne klassische Konservierungsmittel sind für die Langzeitanwendung und für empfindliche Augen geeignet.
Vorteile:
Die Kombination aus Hyaluronsäure und Dexpanthenol adressiert nicht nur die reine Befeuchtung, sondern auch die Regeneration der Hornhautoberfläche, was bei Mikrodefekten (z. B. nach OP, trockener Luft, Lidschlag-Störungen) sinnvoll sein kann. Die konservierungsmittelfreie Formulierung ist gut verträglich, auch bei empfindlicher Augenoberfläche oder bei häufiger Anwendung über den Tag verteilt.
Nachteile:
Wie bei allen etwas viskoseren Präparaten kann es unmittelbar nach dem Tropfen zu einem kurzen Schleierkommen, bevor sich der Film gleichmäßig verteilt. Bepanthen® Augentropfen sind primär für leichte bis mittlere Formen des trockenen Auges gedacht; bei schweren Fällen sind intensivere Maßnahmen notwendig (Gele, Spezialpräparate, ggf. Serumtropfen). Kontaktlinsen sollten – je nach Packungsvariante – vor der Anwendung entfernt werden; hier ist die jeweilige Gebrauchsinformation zu beachten.
Fazit:
Bepanthen® Augentropfen sind ein gut verträgliches, konservierungsmittelfreies Kombinationspräparat, das sich besonders für Patient:innen eignet, bei denen neben Trockenheit auch eine gereizte oder leicht geschädigte Hornhautoberfläche im Vordergrund steht. Sie verbinden solide Befeuchtung mit einem gewissen „Pflege-Effekt“ und sind damit ein sinnvoller Baustein in der Basistherapie des trockenen Auges.